Deutscher Gewerkschaftsbund

Diskussionsveranstaltung

Großmacht EU - Deutschland drängt nach vorne

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Seit Jahren bemühen sich Eliten Westeuropas, die EU auch militärisch zur Großmacht zu entwickeln. Auf Augenhöhe mit den USA und China sollen die eigenen Interessen weltweit durchgesetzt werden. Zu diesem Zweck verfolgt die EU schon lange eine Strategie, die auf die Ausweitung des Einflussgebietes und den Aufbau umfassender militärischer Fähigkeiten setzt.

Ausweitung des Rüstungshaushaltes, neue Militärstrukturen und ein europaweiter Rüstungsmarkt bedeuten, dass die EU sich zu einer militärischen Ordnungs- und Kriegsmacht entwickeln soll. Es scheint, dass nicht Landesverteidigung, sondern weltweite Ressourcenkontrolle das Leitbild der Aufrüstung Deutschlands ist.

Was können wir tun, um den Frieden in Europa und in aller Welt zu bewahren? Wie kann es sein, dass wir heutzutage „alles wissen“ und dennoch dem globalen Kriegsgeschehen weitgehend hilflos gegenüberstehen? Warum wissen wir nicht, wie wir all die Krisen, Konflikte und Kriege wirksam verhindern können? Anhand aktueller Bezüge (Syrien; Vorschlag der deutschen "Verteidigungs"ministerin; Saudi-Arabien, Jemen) wird der Referent Henrik Paulitz, Leiter der Akademie Bergstraße für Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung, die militärischen Interessen Deutschlands innerhalb der EU herausarbeiten.

Eine Veranstaltung von:
Attac Dortmund / DGB Dortmund /  Nachdenktreff*, AG Globalisierung konkret in der Auslandsgesellschaft


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