Deutscher Gewerkschaftsbund

Online-Diskussionsveranstaltung

Wettlauf um Afrika - Seidenstraße gegen neokoloniales Entwicklungsmodell

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Während die Klimakrise schon seit Jahrzehnten viele afrikanische Länder mit Hunger bedroht, ihre Bevölkerungen durch Krieg, Trockenheit, Verwüstung und Küstenerosion zu Umsiedlungen und Migration gezwungen werden, tobt nun auch ein Konkurrenzkampf um ökonomischen Einfluss. Das neokoloniale Entwicklungshilfemodell der alten Kolonialmächte aus Europa und den USA hat Konkurrenz aus China bekommen.

Noch können die USA ihre dollarbasierte Hegemonie mit Hilfe von Weltbank, IWF und Sanktionspolitik aufrechterhalten. Über Africom sichern sie ihre militärische Vorherrschaft. Gegen die Seidenstraßenoffensive der Chinesen versuchen sie mit Infrastrukturprojekten anzugehen. Doch wie lange gestehen die USA noch zu, dass sich Afrika aus der Systemkonkurrenz heraushält?

Wir wollen uns an diesem Abend mit der Frage befassen, worin sich das chinesische Modell von dem westlichen unterscheidet. Welche Rolle spielen die 3jährigen Foren afrikanisch-chinesischer Kooperation (FOCAC) und welche Strategie verfolgt die chinesische Führung mit der Seidenstraßenoffensive? Worin besteht die von Russland und China angeblich favorisierte "Multipolarität"?

Unser Referent Georges Hallermayer ist Historiker, war lange Jahre stellvertretender Centrumsleiter bei den Carl-Duisberg-Centren, im GEW Landesvorstand Saar und beschäftigt sich seit Jahren mit der afrikanischen Entwicklung. Er blogt unter weltsolidaritaet.blogspot.com

Eine Veranstaltung von DGB Dortmund und Attac Dortmund. Die Anmeldung zur Veranstaltung mit Namen und vollständiger Adresse richten sie bitte an Strucksberg[ät]posteo.de, die Daten werden vom DGB Bildungswerk für die Abrechnung benötigt und nicht an Dritte weitergegeben. Anschließend senden wir ihnen die Zugangsdaten zu.


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