Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 03-22 - 31.08.2022
Einladung des DGB-Dortmund zum Antikriegstag:

Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus und der Opfer aller Kriege

„Für den Frieden! Gegen einen neuen Rüstungswettlauf! Die Waffen müssen endlich schweigen!“ heißt es in der Überschrift des diesjährigen Aufrufes des DGB zum Antikriegstag. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Dortmund lädt anlässlich des Antikriegstages am 1. September um 17 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkveranstaltung an der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache ein. 83 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges erleben wir wieder einen brutalen Krieg in Europa. Aber auch im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und weiteren Ländern in der Welt wüten, teilweise seit Jahrzehnten, Kriege und Bürgerkriege.

Jutta Reiter, Vorsitzende des DGB in Dortmund: „Krieg bringt immer Leid und den Tod von Menschen, ob Ukrainer*innen oder Russ*innen oder an anderen Kriegsschauplätzen auf der Welt. Für uns ist klar: die Ukraine hat ein Recht auf Selbstbestimmung. Darum sind wir solidarisch und unterstützen die Menschen - auch militärisch zur Landesverteidigung. Jedoch darf der Ukraine-Krieg uns nicht zu dem Irrglauben verleiten, Frieden ließe sich dauerhaft mit immer mehr Waffen schaffen. Die militärische Friedenssicherung darf nicht auf Kosten der Leistungsfähigkeit unseres Sozialstaates gehen und die soziale Ungleichheit in unserem Lande verschärfen.“

Hauptredner ist der Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal, der schon im vergangenen Jahr in seiner Eigenschaft als Mitglied der Internationalen Mayors for Peace sowie der Cities for a Nuclear Free Europe eingeladen wurde.

Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der ukrainischen Künstlerin Zoriana Grzybowska, die im Anschluss ein Konzert gegen Krieg, Verfolgung und Gewaltherrschaft im Großen Saal der Auslandsgesellschaft geben wird. Begleitet wird Sie dabei von Arthur Grzybowski, der Fragmente aus dem biblischen Buch Judit vorträgt.

 

Die Veranstaltung führt der DGB in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, der Auslandsgesellschaft, dem „Förderverein Gedenkstätte Steinwache - Internationales Rombergpark-Komitee e.V.“, dem Jugendring Dortmund und „SLADO e.V.“ durch.


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