Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 15-20 - 21.08.2020
Kommunalwahl 2020

Dortmunder OB Kandidat*innen beziehen im kreativen Dialog Stellung zu DGB Forderungen

Statt immer wieder aufs Neue die altbekannte Podiumsdiskussion zu politischen Wahlen zu veranstalten, kommunizierte der DGB Dortmund seine Forderungen am Donnerstagabend im Reinoldinum in einer neuen Form. „Mensch.Wähl.Mich.“ ist der Titel des Spiels, bei dem die OB-Kandidat*innen Daniela Schneckenburger (Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Westphal (SPD), Dr. Andreas Hollstein (CDU) und Utz Kowalewski (Die Linke) – der FDP Kandidat ließ sich krankheitsbedingt entschuldigen – die ihnen gestellten Fragen spontan beantworten mussten. Je nachdem welches Feld sie im Spiel erreichten, mussten Sie Fragen zu den DGB Forderungen in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Bildung, Klima, Soziales, Mobilität und Demokratie beantworten. Auch die Zuschauer konnten sich mit Fragen einbringen.

„Leider ist es unter Corona Bedingungen nicht möglich, dieses Format mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus den DGB Gewerkschaften durchzuführen, aber es war trotzdem allen Gewerkschaften wichtig, die gemeinsamen Positionen des DGB zur Kommunalwahl an die Kandidaten heranzutragen,“ so die Vorsitzende des DGB Dortmund Jutta Reiter.

„Und es hat sich gelohnt! Den OB Kandidaten ist deutlich geworden, was der DGB Dortmund will und wofür wir stehen. Unsere zentrale Forderung für die Kommunalwahl am 13.9. ist die Auflegung eines Masterplan für Gute Arbeit. Damit sollen in Dortmund mehr Menschen in Arbeit kommen, die Zahl der atypischen Beschäftigungsverhältnisse zurückgehen und wieder mehr Menschen tarifgebundene Löhne und Gehälter erhalten. Nach der Kommunalwahl beginnt die Arbeit für uns erst richtig, denn dann wollen wir, dass unsere Forderungen auch umgesetzt werden,“ führt Jutta Reiter weiter aus.


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