Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 11 - 21.09.2017
DGB:

Nicht wundern, wählen gehen!


Die DGB-Gewerkschaften in Dortmund fordern alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, am Sonntag, 24. September 2017, wählen zu gehen! „Wer wählt, entscheidet mit, wer nicht wählt, wird trotzdem regiert“, so Jutta Reiter vom DGB. Eine aus Arbeitnehmersicht gute Politik für die Zukunft muss an den Leitlinien der sozialen Gerechtigkeit, der Weltoffenheit und der Toleranz orientiert sein. „Es sind bei weitem nicht alle Probleme gelöst, schon gar nicht auf dem Arbeitsmarkt! Denn steigende Beschäftigung alleine sagt nichts über die Qualität von Arbeit aus“, so Reiter weiter. „Wachsende Einkommensungleichheiten bedrohen unseren sozialen Zusammenhalt“.

Die gewerkschaftlichen Anforderungen an die zukünftige Bundesregierung liegen auf dem Tisch.

  • Die Bundesregierung muss prekäre und unsichere Beschäftigung bekämpfen.
  • Die Tarifbindung erhöhen.
  • Weitere Rentenkürzungen verhindern und die gesetzliche Rente stärken.
  • Für mehr Steuergerechtigkeit sorgen.
  • Chancengleichheit in der Bildung von der Kita bis zur Hochschule umsetzen.
  • Die Gleichbehandlung und -berechtigung von Männer und Frauen herbeiführen.
  • In bezahlbares Wohnen, gute Infrastruktur und bessere Bildung investieren.
  • Sich für ein soziales Europa einsetzen.

Diese Fragen beantworten die Parteien durchaus sehr unterschiedlich. „Und wer sich am Ende nicht wundern will, muss wählen gehen! Es ist nicht egal, welche Partei regiert. Darum fordert der DGB alle Wählerinnen und Wähler auf: Wählen Sie demokratisch. Geben Sie Extremismus, Rassismus und Ausgrenzung keine Chance! Unsere Alternative heißt Respekt und Solidarität!

 


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