Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 12-21 - 28.09.2021
Betriebsbesuch

Ohne Zement keine Klimawende

Hoher Besuch beim Zementwerk Wittekind in Erwitte. Auf Einladung der Betriebsräte besuchten André Stinka, Rene Schneider, Inge Blask und Marlies Stotz von der Landtagsfraktion der SPD und Bernd Müller vom Regionalrat die Zementwerke. Anlass war die landesweite Wasserschutzgebietsverordnung, die das schnelle Aus für die Zementindustrie bedeutet hätte.

Die Arbeitnehmer hatten schon im Verlauf der Beratungen auch bei der SPD Fraktion im Landtag Unterstützung erbeten. „Wir müssen sicherstellen, dass gut bezahlte und tarifgebundene Arbeitsplätze in unserer Region erhalten bleiben. Darum sind wir erleichtert, dass auch durch die Unterstützung der SPD Fraktion nun zumindest ein weitreichender Bestandsschutz für die Unternehmen vorgesehen ist,“ so Jan Hartmann Betriebsrat bei Wittekind.

Mit den Landtagsabgeordneten wurde über Klimaschutz im Herstellungsprozess diskutiert und aufgezeigt welche Innovationen im Unternehmen auf den Weg gebracht wurden. „Wir sind bereits auf dem Weg der Transformation, aber wir brauchen die notwendigen Rahmenbedingungen. Mit Pauschallösungen ist uns nicht geholfen,“ sagte die Geschäftsleiterin von Wittekind Anna Matthias-Napierala in der Diskussion.

Für die Geschäftsführerin der DGB Region Dortmund Hellweg, Jutta Reiter, ist klar: „Wir brauchen die Zementindustrie für den Klimawandel. Ich kenne kein Windrad, das auf Holzständern steht. Wir müssen den Klimawandel aber gemeinsam sozial, ökologisch und fair angehen und da gibt es überall noch viel zu tun.“


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