Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 13-20 - 08.07.2020

Wohnen in Dortmund bezahlbar und besser machen

Das Dortmunder Netzwerk „arm in Arm“, legt anlässlich der kommenden Kommunalwahlen seine wohnungspolitischen Forderungen vor, welche konkrete Handlungsansätze für den Dortmunder Wohnungsmarkt aufzeigen.

Die Zahl der geförderten und preisgebundenen Wohnungen geht immer weiter zurück. Steigenden Mieten, die guten und bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen immer knapper werden lassen, kann nach Ansicht des Netzwerkes jedoch wirksam begegnet werden.

Dazu Tobias Scholz, vom Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.: „Über die Dortmunder Stadtentwicklungsgesellschaft (DSG) und/oder DOGEWO21 kann bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, hier fordern wir beispielsweise für die kommenden fünf Jahre den Bau von 2.500 geförderten Mietwohnungen.“

Aber Wohnen in Dortmund ist aus Sicht des Netzwerks mehr als das reine Angebot von ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum.

Jutta Reiter vom DGB: „Auch der Zugang zu Wohnraum für alle Menschen, die Höhe der zu übernehmenden Kosten der Unterkunft u.a. für  ALG II-Empfänger oder die soziale Infrastruktur im Stadtteil müssen ebenso im Blick gehalten werden.“

Vor diesem Hintergrund bietet das Netzwerk „arm in Arm“, als Dortmunder Bündnis „Wir wollen wohnen!“, seine aktive Mitarbeit im Prozess der Erarbeitung des neuen kommunalen Wohnkonzeptes an, welches im Mai von der Stadt beschlossen wurde.

Die ausführliche Fassung der wohnungspolitischen Forderungen ist hier und auf den digitalen Seiten der im Netzwerk vertretenden Organisationen zu finden. Dies sind neben dem DGB und den Wohlfahrtsverbänden, Mieterverein und Mieterbund auch die Stadtkirchen und eine Vielzahl von weiteren Organisationen.


Suchbegriff eingeben
Datum eingrenzen
seit bis