Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 02a/13 - 18.01.2013
WR-Redaktionen vor aus:

DGB in der Region ist empört über Zensur der Berichterstattung


Nach dem die Schließungsabsichten der Westfälischen Rundschau bereits tiefe Betroffenheit ausgelöst haben, führt die Umgehensweise der WAZ-Gruppe mit der journalistischen Sorgfaltspflicht zu scharfen Protest beim DGB in der Region. Bereits auf der Beschäftigtenversammlung im Journalistenzentrum Haus Busch in Hagen hatte der DGB sich mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen solidarisch erklärt. Im Vorfeld wurde die Presse über die Stellungnahmen der Gewerkschaften informiert.

DGB-Regionsvorsitzende Jutta Reiter (DGB Dortmund-Hellweg) sowie ihr Kollege Jochen Marquardt (DGB Ruhr-Mark) sind empört: „Es findet keinerlei Berichterstattung statt. Die Reduzierung auf die Darstellung der Verlagsmeinung ist eine unakzeptabe Vorgehensweise. Es wird weder über unsere Pressemeldungen noch über die Informationen über unsere Aktionen vor Ort berichtet. Der deutliche Protest aus vielen Organisationen und Institutionen, von vielen Menschen der betroffenen Regionen findet sich weder im überregionalen noch in den regionalen Ausgaben der WR wieder. Wenn die neue Ausrichtung in der WAZ darin besteht, statt informierendem Journalismus Maulkörbe zu verteilen, steht nicht nur die Anzahl der Redaktionen auf dem Spiel.“

Beide DGB-Vorsitzenden rufen dazu auf die geplante Kundgebung am Samstag in Dortmund mit aller Kraft zu unterstützen. Start ist um 11.00 Uhr vor der WR-Redaktion in der Brüderstraße. Von dort aus wird ein Demonstrationszug durch die Innenstadt ziehen und mit einer Kundgebung auf dem Alten Markt enden. DGB-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber hat sich ebenfalls angekündigt.


in der Anlage der Demoaufruf nach Dortmund

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