Deutscher Gewerkschaftsbund

16.03.2020

Hinweise des DGB und der Arbeitsagenturen/Jobcenter für ArbeitnehmerInnen

Die Corona-Krise hat mittlerweile mit steigender Takt-Zahl zu erheblichen Konsequenzen geführt, egal ob im Alltag oder im Berufsleben - in allen Lebensbereichen. Alle empfohlenen, getroffenen und geplanten Maßnahmen haben das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und den Schutz der Menschen zu gewährleisten, die aufgrund verschiedener Faktoren zu den besonderen Risikogruppen zählen.

Wir wissen nicht, wie sich dies weiter entwickeln wird. Als Gewerkschaften haben wir aber gerade jetzt eine besondere Verantwortung für unsere Mitglieder. Es geht um Verantwortung, Zusammenhalt und um Solidarität, genau das, wofür insbesondere wir in den Gewerkschaften stehen.

Arbeitsrecht, Home Office, Kurzarbeitergeld - Was Beschäftigte nun wissen müssen hat der DGB auf einer speziellen Informationsseite zusammengefasst, die hier zu finden ist.

Informationen der Arbeitsagenturen und Jobcenter

Auch die Arbeitsagenturen und Jobcenter organisieren ihr möglichstes, um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können. Von daher konzentrieren sie sich vor allem auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen. Es werden die Voraussetzungen geschaffen, dass Fragen und Anliegen auch ohne persönlichen Kontakt geklärt werden können, um ebenfalls einen Beitrag zum Gesundheitsschutz und zum Eindämmen der Pandemie zu leisten und gleichzeitig die Zahlung von Geldleistungen wie Arbeitslosen- oder Kurzarbeitergeld sicherzustellen.

1. Persönliche Vorsprachen:
Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt in den Dienststellen bleibt für Notfälle bestehen. Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen. Ein Antrag auf Grundsicherung kann formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden.

Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Sie müssen diese Termine *nicht* absagen, Sie müssen diesbezüglich auch nicht anrufen.

Sie können Anträge formlos per Mail oder über den eService (www.arbeitsagentur.de/eServices) stellen oder in den Hausbriefkasten einwerfen. Es entstehen Ihnen keine Nachteile, wenn Sie nicht persönlich vorsprechen.

2. Anliegen telefonisch klären – auch die Arbeitslosmeldung:
Die persönliche Vorsprache bei Arbeitslosmeldung in den Arbeitsagenturen entfällt vorläufig. Sie können die Meldung telefonisch vornehmen.

Außerdem finden Sie:
- Anträge auf Arbeitslosengeld I unter www.arbeitsagentur.de/eservices
- Weiterbewilligungsanträge für die Grundsicherung unter https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld-2

Aufgrund des erwarteten sehr hohen Anrufaufkommens kann die telefonische Erreichbarkeit vereinzelt eingeschränkt sein.

3. Keine finanziellen Nachteile, die Leistungsgewährung wird sichergestellt:
Wenn jetzt Termine entfallen oder persönlicher Kontakt nicht möglich ist, entstehen für Kundinnen und Kunden der Agenturen und Jobcenter keine finanziellen Nachteile. Dies gilt auch für die Auszahlung von Kindergeld und Kinderzuschlag.

 


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