Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 21/15 - 23.06.2015
DGB Vorstand Dortmund

Solidarisch mit den HSP-Beschäftigten


Der Vorstand des DGB-Dortmund hat sich auf seiner heutigen Vorstandssitzung mit den Beschäftigten und Angehörigen von HSP solidarisch erklärt und kritisiert den Plan der Salzgitter AG HSP zu schließen.

„Den Verlust von 343 Arbeitsplätzen im industriellen Sektor können wir uns nicht leisten!“ – erklärt Jutta Reiter vom DGB. „Hier wurden die Bemühungen der Beschäftigten ihr Unternehmen zu retten systematisch zerstört, um HSP schließen zu können. Statt so zu investieren, dass der Standtort eine Zukunft hätte, wird mit der Schließung von Hoesch-Spundwand dem einzigen Konkurrenten in Europa, ArcelorMittal, eine Monopolstellung verschafft. Das hat ein Geschmäckle“ – meint Reiter. Die DGB-Gewerkschaften in Dortmund hoffen mit den Beschäftigten, dass es gelingt, einen Investor zu finden, der sich den Herausforderungen stellt.

„Mit Investitionen bei HSP würden auch in vielen anderen Bereichen Arbeitsplätze gesichert oder hätten geschaffen werden können. Das sind die Entwicklungen, die wir am Standort bräuchten!“


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