Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 14/12 - 28.03.2012

"Ihr werdet Vergangenheit sein und unsere Demokratie wird leben"

Bundespräsident Joachim Gauck, 16. März 2012

Die Neonazis haben sich in Dortmund eingenistet. Immer wieder provozieren sie mit Aktionen und Aufmärschen. Im Stadtteil Dorstfeld versuchen sie sogar, den Wilhelmplatz und andere Teile des öffentlichen Raums für sich zu beanspruchen.

Dortmunder Demokratinnen und Demokraten setzen sich dagegen entschieden zur Wehr. Nach Aufdeckung der rechtsterroristischen Morde durch die NSU-Zelle wird es Zeit, dass wir auch in Dortmund die Nazis aus unserer Stadt verdrängen. Insbesondere das Zentrum in der Rheinischen Strasse mit seiner Ausstrahlung über Dortmund hinaus muss jetzt geschlossen werden.

Insbesondere in der Rheinischen Strasse haben sich die Neonazis seit Jahren festgesetzt. Es ist gut, dass die Stadt Dortmund jetzt das Haus Rheinische Strasse 135 erworben hat und die Nazis mit einer Kündigung unter Druck setzt.
Die Neonazis versuchen dagegen zu mobilisieren und wollen am 31. März mal wieder mit einem ihrer Aufmärsche auf sich aufmerksam machen.

Bundespräsident Joachim Gauck hat gesagt, worum es geht: Die Neonazis haben keine Zukunft, sie leben in der Vergangenheit mit ihren ewig gestrigen Parolen. Die Demokratie aber ist stärker, sie wollen wir verteidigen.

Wir rufen auf zu einer Mahnwache am 31.3. 2012 um 16.30 Uhr
Treffpunkt: Kampstraße (Richtung Königswall, hinter der Wallstraße)

Nazis aus Dortmund verdrängen!
Schließung des Nazizentrums Rheinische Strasse sofort!



Nach oben

Dieser Artikel gehört zum Dossier:

Zum Dossier