Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 40/13 - 26.11.2013

Blut muss fließen-Undercover unter Nazis

DGB-Jugend präsentiert Film über Neonazi-Konzerte


Am 28.11.2013 um 18 Uhr, zeigt die DGB-Jugend Dortmund-Hellweg zusammen mit dem Hochschulinformationsbüro der jungen GEW den Film „Blut muss fließen-Undercover unter Nazis“ am Nord Campus der TU Dortmund.

Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Neonazis toben und die Arme gehen hoch zum Hitlergruß! Als Thomas Kuban zum ersten Mal ein Rechtsrock - Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender hineinwagt. Sechs Jahre später hat er rund vierzig Undercover-Drehs hinter sich. Ein Lied begegnet ihm auf seiner „Konzerttournee“ immer wieder: „Blut muss fließen knüppelhageldick, wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik…“. Hochbrisant ist das Material, das Thomas Kuban im Lauf der Jahre zusammengetragen hat.

Mit Rechtsrock junge Menschen zu ködern und zu radikalisieren – diese „Masche“ zieht bei erschreckend vielen jungen Menschen. Längst hat sich rund um die Musikveranstaltungen auch ein blühender Markt entwickelt. CD’s und Merchandising Artikel der einschlägigen Bands werden in Eigenregie produziert und gewinnbringend verkauft, um zugleich Geld für die Expansion der „Bewegung“ zu generieren.

Über Jahre hinweg hat der Journalist Thomas Kuban verdeckt, einschlägige Konzerte gefilmt. Daraus ist ein Dokumentarfilm entstanden, der auf eindringliche Weise zeigt, welche perfiden und menschenverachtenden Ansichten dort zum Vorschein kommen.

Die Gewerkschaftsjugend in Dortmund zeigt den Film am

28.11.2013 um 19.30 Uhr an der TU Dortmund,
Campus Nord, Emil-Figge-Str. 50.

Im Anschluss gibt es noch die Möglichkeit mit Peter Ohlendorf dem Regisseur des Films zu diskutieren.

Wir hoffen auf Ihr Interesse und würden uns sehr freuen, wenn sie diesen Veranstaltungshinweis in ihren Medien ankündigen.

 


Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.


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